Meine Fotografie Ausrüstung

Hallo zusammen und einen schönen Abend wünsche ich euch,

Es ist mal wieder Zeit für einen neuen Blogartikel. Ich blogge übrigens sehr unregelmäßig und selbst Ideen kommen mir immer zu den unmöglichsten Ideen. Kurz bevor ich versuche einzuschlafen übrigens am Liebsten, ihr kennt das sicherlich. Eigentlich will man nur schlafen, aber das Gehirn spielt gefühlt die nervigsten Lieder ever in Dauerschleife und dir fällt außerdem noch diese eine Peinlichkeit von vor zehn Jahren ein. Oder ähnliches. Ich bekomme in solchen Momenten immer Ideen für Blogartikel.

Heute möchte ich über meine Fotografie Ausrüstung reden. Mein Allerheiligstes praktisch gesehen, neben meinen Hunden natürlich. Bei mir ist übrigens auch alles gut versichert, das lässt mich nachts deutlich ruhiger schlafen.

Die Kamera
Meine Hauptkamera ist die Canon EOS 5D III, so eine mal zu besitzen steht sogar auf meiner Löffelchen Liste drauf. Eine Vollformat Kamera die, für mich als Hochzeitsfotografin ganz wichtig, zwei Kamera Slots hat. So werden bei jedem Shooting meine Bilder immer auf zwei Speicherkarten zeitlich gespeichert. Für den Fall aller Fälle. Auch das lässt einen ruhiger schlafen. Meine Backup Kamera ist meine Canon EOS 7D II, gerade für jede Art von Bewegungsbilder ist diese Kamera der Wahnsinn, sie ist sehr schnell und ich habe meiner liebsten Pferdebilder mit dieser Kamera gemacht. Leider wird sie über kurz oder lang einer neuen Backup Kamera weichen müssen, da ich auch bei meiner Zweitkamera auf ein Vollformat umstellen möchte.

Die Objektive
Insgesamt habe ich vier Objektive, die ich alle sehr regelmäßig verwende. Ein Zoomobjektiv und drei Festbrennweiten. Was mein jüngeres Ich ganz lustig findet, ich mochte Festbrennweiten früher nämlich wirklich überhaupt nicht. Mittlerweile gehören sie zu meinen absoluten Lieblingen und ich würde keines mehr hergeben.

Sigma 50mm F1,4 DG HSM ART
Mit dem Sigma 50mm find meine Liebe zu den Art Objektiven an. Ich hatte das Glück beim Fotografieren mit einem Fotografenkollegen das 35er aus der Art Reihe testen zu dürfen und ich war sofort verliebt. Diese Schärfe und diese Farbwiedergabe. Für mich war klar, so eines will ich auch machen. Das 50er sprach mich wegen der Brennweite dann gleich am ehesten an. Ich mag diese Brennweite sehr gerne, man ist nah am Objekt dran, aber man hat noch genügend Abstand um nicht „nervig“ zu sein. Meine Hochzeiten fotografiere ich mittlerweile fast nur noch mit diesem Objektiv. Bei Festbrennweiten muss ich als Fotograf beweglicher sein, aber mit der Blende von F1,4 kann man so wunderschön spielen.

Sigma 135mm F1,8 DG HSM ART
Die zweite Anschaffung der Art Reihe ist das 135er und vorweg muss gesagt sein, das Objektiv ist ganz schön schwer. Ich habe mir die Anschaffung gut überlegt, weil die Brennweite für mich eigentlich recht unüblich ist. In dieser Größe bin ich eigentlich am Liebsten bei einer Brennweite von 200, aber die fehlt in der Art Reihe noch. Mit Vanessa und ihrem hübschen Rüden habe ich das Objektiv getestet und ich liebe vor allem das wunderschöne Boekeh. Der große Vorteil bei dieser Brennweite ist, dass man hier zu den Models nicht so nahe ran muss, gerade für etwas ängstlichere oder unsichere Hunde ist das immer eine Überlegung wert. Das Objektiv nehme ich auch bei Paarshootings nach Hochzeiten her wenn der Platz bei der Location groß genug ist. Ich mag es, einen gewissen Abstand zu meinem Model zu haben.

Sigma 35mm F1,8 DG HSM ART
Okay, zugegeben, das Objektiv kam als letztes und ist das am wenigsten getestete Objektiv bisher. Diese Brennweite ist für mich kein Standard, ich arbeite nicht oft mit solchen kurzen Brennweiten. Das Objektiv ist ursprünglich vor allem für zwei Verwendungszwecke gedacht. Zum einen für die Hochzeitsfotografie, vor allem später, wenn gefeiert wird. Mit dem Objektiv kann ich viel vom Geschehen einfangen und falle nicht auf. Außerdem möchte ich das Objektiv dieses Jahr mehr in der Hundefotografie testen, vor allem in der Studiofotografie.

Canon 70-200 f2.8 L USM
Ich liebe dieses Objektiv. Bereits seit ca. 4 Jahren gehört dieses Objektiv zu mir und es hat mich noch nie getäuscht. Es war übrigens damals das bis Abstand teuerste Objektiv, dass ich zu dem Zeitpunkt gekauft habe. Die L Reihe von Canon ist wirklich eine wahnsinnig tolle Reihe, die Bildqualität und die Schärfe ist super. Und gerade für Bewegungsbilder ist dieses Objektiv zu Recht eines der beliebtesten in der Tierfotografie. Bei Action Bilder, gerade wenn der Hund auf mich zukommt, bin ich an einem Standpunkt gebunden, meistens liege ich am Boden. Mit einem Zoomobjektiv bin ich viel flexibler.  Außerdem muss noch beachtet werden, dass viele Hunde nicht direkt auf einen zulaufen, sie bremsen vorher ab oder umrunden einen (was in Hundesicht ja echt höflich ist, als Fotograf aber nicht unbedingt das was man will), mit einer flexiblen Brennweite habe ich hier mehr Möglichkeiten.

 

Natürlich gehört zu einer Ausrüstung noch jede Menge Akkus, Speicherkarten, Kameraputzzeug (dringend nötig bei eventuellen Hundenasen Abdrücken auf der Linse!), Filtern, Tempos (wobei wir wieder beim Thema Hundenasen wären) sowie Kaugummi. Ich hoffe, der Artikel hat euch gefallen und informiert.

 

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