Tipps zur Hundefotografie

 

KK-Fotografie: Tipps zur Hundefotografie

Hallo zusammen,

Heute möchte ich euch wieder einen Tipp zur Hundefotografie geben, genauer gesagt wie man angeleinte Hunde am besten fotografiert. Seien wir doch ehrlich, nicht jeder kann seinen Hund überall oder ganz generell von der Leine lassen. Zu groß sind die Verlockungen durch Hase und Co, oder auf einmal auftauchende Artgenossen. Doch auch angeleinte Hunde kann man fotografieren, und selbst ohne die Hilfe von Lightroom und Co können die Bilder echt toll werden! In diesem kleinen Blog Artikel möchte ich euch erzählen wie man das am Besten macht:

Die Suche nach dem richtigen Halsband oder Geschirr ..
Eins vorneweg, ob ihr eure Hunde mit dem Halsband oder am Geschirr führt, ist rein eure Sache und das will ich hier auch gar nicht weiter ausführen. Ich möchte euch allerdings einen Gedankenanstoß zur richtigen Farbwahl von Halsband und Geschirr geben.
Ich persönlich habe jede Menge Halsbänder für meine Hunde dabei. Natürlich hat jeder sein eigenes, und zumindest Kira und Tig haben mindestens zwei Halsbänder. Außerdem hat jeder meiner Hunde eine andere Farbe.
Halsbänder kann man auf verschiedene Arten fotografieren. Zum einen kann man sie ganz bewusst präsentieren, als ich zum Beispiel Franziska und ihren Aussis Balou und Lennox fotografiert habe, waren die Halsbänder ein wichtiges Thema. Die hat nämlich Frauchen Franzi alle selbst gemacht und verkauft sie auch online. Deswegen war es unser Ziel sie auf den Bildern so gut wie möglich vorzustellen.

Wenn ich jedoch meinen Hund nicht ableinen kann und das Halsband brauche, dann kann ich trotzdem etwas tricksen, so dass sie nicht so sehr auffallen. Bei Langhaarhunden wie z.B. meinem Langhaar Collie ist das natürlich einfacher als bei einem Terrier Mischling wie meiner Hope, die kurzhaarig ist. Ich persönlich empfehle ein relativ dünnes Halsband, wie z.B. ein Zug und Stopp Halsband. Sie fallen nicht so sehr auf wie die dicken und breiten Halsbänder mit Schnallen.

Die zweite Variante mit der man tricksen kann, ist die Farbwahl des Halsbandes. Rot zum Beispiel ist eine absolute Signalfarbe und fällt auf. Auch ist ein neonfarbenes gelbes Halsband bei einem kurzhaarigen schwarzen Hund nicht unbedingt unauffällig. Meine Hope ist eine kleine braune Hündin die ein beiges Halsband hat. Das fällt bei Hope kaum auf, weil es farblich sehr dazu passt. Für schwarze Hunde empfehlen sich z.B. schwarze Halsbänder.

Wenn eure Hunde Geschirr tragen, könnt ihr auch dort auf die Farbauswahl Einfluss nehmen. Außerdem möchte ich euch als Tipp geben, wenn euer Hund ein Geschirr trägt, die Pose eures Hundes zu überdenken. Schaut euch euer Geschirr an? Wie sitzt es? Ist es vielleicht ein Sicherheitsgeschirr mit je zwei Gurten auf der Seite? Dann empfehle ich den Hund vielleicht nicht stehend von der Seite zu fotografieren. Am Besten fotografiert man den Hund in der Pose, in dem man wenigsten von Geschirr sieht.

 


Wohin mit der Leine?
Jetzt möchte ich noch auf das Thema Leine eingehen. Egal ob die kurzen Leinen oder eine 10 Meter Schleppleine, mit ein paar Tricks kann man mit allem fotografieren. Wusstet ihr übrigens, dass ich auch meine Kira draußen nur an der Leine fotografiere? Meine Herdenschutzmix Dame ist jetzt schon 11 Jahre alt und nicht mehr so fit. Jagen gehen würde sie trotzdem immer noch liebend gerne. Also bleibt außerhalb meines Grundstücks die Leine lieber dran. Sicher ist sicher!

Am einfachsten trickst man bei der Leine, wenn man auf die Position der Leine achtet.
Je größer euer Hund ist, desto leichter ist es die Leine einfach hinter seinem oder ihrem Rücken zu verstecken. Wenn euer Hund im Platz liegt und ihr vor ihm seid, könnt ihr die Leine am Rücken nach hinten entlangführen (möglichst glatt auf dem Rücken liegen, so dass sich nichts wirft). Hat euer Hund dann noch den Kopf in der Höhe, fällt die Leine gar nicht auf.

Wenn ihr euren Hund irgendwo anleinen müsste, kommt es auch hier wieder auf die Position der Leine an. Am besten ist es, die Leine auf dem Boden zu legen (idealer weiße könnt ihr sie im hohen Gras verschwinden lassen, im Schnee oder auch im Herbstlaub) und außerdem des Bildes dann die Leine anzubinden. Oder wenn euer Hund groß genug ist, einfach hinter dem Rücken verschwinden lassen und dann hinter ihm die Leine festmachen.
Ich empfehle euch dringend, zu verhindern, dass die Leine „In der Luft“ im Bild hängt. So nimmt sie viel zu viel Platz im Bild ein.
Als Besitzerin eines jagenden Hundes muss ich euch auch noch kurz auf die Gefahr hinweisen, die Leine in der Hand zu halten. Wenn nämlich der Hund auf einmal etwas sieht und los startet, werdet ihr überrascht und womöglich fällt euch im ganzen Chaos die Kamera aus der Hand.

Zusammenfassend gilt also: Achtet bei Halsband auf Dicke und Farbe. Bei der Leine kommt es vor allem auf die richtige Position auf und auch hier gilt: Augen auf bei der Farbauswahl.

Natürlich könnt ihr sowohl Leine, Geschirr als auch Halsband einfach ganz leicht im Lightroom oder im Photoshop weg retuschieren. Aber nicht jeder besitzt ein Bildbearbeitungsprogramm und mit meinen Tipps könnt ihr auch ohne Retusche wirklich tolle Bilder eure Hunde machen.

Was mir jedoch noch ganz wichtig ist und was ich nicht unerwähnt lassen möchte: Achtet immer auf die Sicherheit! Sowohl die eure als auch auf die eures Hundes. Ich bin selbst Besitzerin eines Hundes die nicht mehr von der Leine darf, nicht jeder von uns kann seinen Hund von der Leine lassen. Das soll uns aber auf keinen Fall davon abhalten, trotzdem tolle Fotos von unseren Vierbeinern zu machen. Mit meinen Tipps gelingt euch das hoffentlich!

Ich freue mich von euch zu lesen. Habt ihr Fragen? Zu welchem Thema wollt ihr einen Blogartikel?

 

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